Leitung

Burkhard Engelke, aufgewachsen in der norddeutschen Tiefebene in einer traditionsreichen Familie von Handwerkern (vier Generationen von Möbeltischlern), wählte den unwahrscheinlichen Weg Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf zu studieren. Tief verwurzelt in der Kulturlandschaft der Weserrenaissance und der Klangwelt der Instrumente berühmter Orgelbauer wie Arp Schnitger und Friedrich Stellwagen studierte er bei Manfred Cordes (Ensembleleitung) und Harald Vogel (Orgel) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Bremen und besuchte Meisterkurse u.a. bei Ton Koopman und Ewald Kooiman in Haarlem/Niederlande.


Als Sänger war Burkhard Engelke von 1993 bis 1995 Mitglied des Vokalensembles „Weserrenaissance“. Seit 1996 ist er Dekanatskantor in Darmstadt und Kirchenmusiker an der Auferstehungskirche Darmstadt-Arheilgen.                

Neben den Aufführungen oratorischer Werke (Bach_Messe in h-Moll, Brahms_Requiem, Monteverdi_Marienvesper, Mendelssohn_Elias, Händel_Messias, Haydn_Schöpfung) sowie Sinfonien von Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert widmet sich B. Engelke regelmäßig auch unbekannterer Literatur. So hat er u.a. die Oratorien „La Resurrezione“ und „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“ von  G. F. Händel aufgeführt.

Seit 2016 ist Burkhard Engelke Dozent der Chorakademie Siena/Italien.

2020 ist B. Engelke eingeladen u.a. an der Arp Schnitger-Orgel in der Martinikerk Groningen, an der Fr. C. Schnitger-Orgel in Meppel und an der Renaissanceorgel in der Marienkirche Lemgo zu konzertieren.

Als Dirigent wird er im Beethovenjahr 2020 Aufführungen der Messe in C-Dur, der Missa Solemnis und der 3. Sinfonie („Eroica“) von L. van Beethoven leiten.